Jubiläum in echter Rallymanier – die 10. Babonen Rallye Classic

November 28th, 2011

Die Babonen waren ein altbayerisches Adelsgeschlecht und deren Stammvater Graf Babo war für seinen sagenhaften Kinderreichtum im Mittelalter bekannt. Ebenso sportlich mögen es auch seine direkten Nachfahren vom MSC Abensberg. Der  Rallyesport hat in Abensberg seit den siebzigern Jahren Tradition und bei den  feuerfesten Ausgabe der Babonen Rallye fanden trugen sich die späteren Europameister Röhrl/Berger regelmäßig in die Siegerlisten ein. Nicht weniger flott jedoch im Gleichmäßigkeits-Modus geht es bei der Babonen Rallye Classic zu. Am 14./15. Juli veranstaltet der MSC Abensberg zusammen mit dem ADAC Südbayern eine der sportlichsten Oldtimer-Veranstaltungen Deutschlands.

amazon.jpg Zum Jubiläum dieser populären Veranstaltung haben sich die Organisatoren Highlights in echter Rallyemanier ausgedacht. Erstmalig wird am Vorabend der Babonen Rallye Classic mit dem »Aventinus-Pokal der Stadt Abensberg« ein Classic-Prolog auf feinstem Schotter ausgefahren. Das wird besonders die Teilnehmer der Wertung »Rallyelegenden« freuen. 2011 gingen 36 Teams in dieser Sonderwertung bis Baujahr 1992 mit Käfig und Kriegsbemalung an den Start.

Am Sonntag geht es dann für die 90 Teilnehmer rund 200 Kilometer über die abwechslungsreichen Strecken rund um das Abensberger Hopfenland. Die Protagonisten sind international und kommen aus der ganzen Republik, Österreich, Schweiz und Frankreich, um in der niederbayerischen Idylle echte Rallyeluft zu schnuppern. Highlights und Publikumsmagnete sind sicher die legendären Wertungsprüfungen im historischen Speedwaystadion. Hier steht bei vielen Teilnehmern die artgerechte Bewegung im Vordergrund und vor den über tausend Zuschauern kommt hier echtes Rallyefeeling auf. Frei nach dem Motto der Organisatoren »The spirit of rallying«. Wer bei der Babonen Rallye Classic an den Start gehen will sollte nicht lange zögern, denn 2011 waren alle Startplätze bereits nach 20 Tagen vergeben.

Weitere Infos unter www.babonen-rallye-classic.de

Text + Bild: MSC Abensberg

Revival Valpantena - Saisonfinale auf italienisch

November 19th, 2011

Eine Gleichmäßigkeitsrallye mit 10 Sollzeitprüfungen, je WP nur eine Zeitvorgabe, hört sich ja irgendwie langweilig an. Beinhaltet die Aufgabenstellung, daß die besagten WP´s alle für den öffentlichen Verkehr gesperrt klingt das schon interessanter. Kommt dann noch dazu, daß die Zeitvorgaben eine forsche Gangart erfordern, das Reglement ein richtiges Rallyefahrzeug mit allen Sicherheitsvorkehrungen wie Käfig usw. vorschreibt, die Besatzung verpflichtet wird im feuerfesten Strampelanzug und Helm anzutreten, dann ist das für den gewöhnlichen deutschen Oldtimerrallyefahrer schon ein wenig verwunderlich. Für diejenigen die dem Rallyesport schon seit Jahren bzw. Jahrzehnten sowohl aktiv wie passiv eng verbunden sind beginnt bei dieser Vorstellung der Blutdruck sich langsam nach oben zu bewegen.

Der Leser wird sich mittlerweile fragen um was es hier überhaupt geht? Ok, wir lösen auf: Es geht um das 9. Revival des Rally Club Valpantena rund um Grezzana (Verona), ausgetragen nach dem italienischen Reglement “Regolarita Sport”. Im Grunde handelt es sich um eine ganz normale Rallye mit dem Unterschied, daß nicht auf Bestzeit sondern auf Sollzeit gefahren wird. Die Zeitvorgaben, in Kombination mit den sehr selektiven Strecken, erfordern ein “Arbeiten” wie bei einer Bestzeitrallye. Dies bedeutet u. a. daß man vorher einen Aufschrieb erstellt und auf der WP auch so flott unterwegs ist wie bei einer Bestzeitveranstaltung. Der Italiener unterscheidet dabei acht Klassen. Einteilungskriterien sind Baujahr und Leistung des Fahrzeugs. Aus dieser Klassifikation resultiert die unterschiedliche Zeitvorgabe. Ein System was sich bewährt hat und auch als gerecht angesehen wird.

mr6y2248.jpg Zur “Valpantena” pilgern alljährlich Anfang November 240 (in Worten zweihundervierzig!!!) Rallyefahrzeuge aus den 70ern und den 80ern Jahren samt Besatzungen und Servicetross. So auch die beiden deutschen Teams Karl Heinz Zick / Fritz Binöder, bewaffnet mit einem ehemaligen Werks Audi Quattro Gruppe 4 und Norbert Henglein / Matthias Pfister die den bekannten und zuverlässigen 911 RSR durch die italienischen Berge hetzen.

Das Quattro Team tummelt sich im 110 Fahrzeug starken Feld der sogenannten “All Stars, einer Meute die ohne Wertung, just for fun die Strecke unter die Räder nimmt, in Deutschland würde man diese Kategorie als “Slowly Sideways” bezeichnen. Das fränkische Porscheteam war, wie Zick / Binöder, in der Vergangenheit bereits zweimal in dieser Kategorie am Start und wollte sich in diesem Jahr die ganze Angelegenheit mal in Wertung antun. Man meldete als ein Team von 130 in der Regolarita Sport Wertung. Die beiden Mannschaften teilten sich eine Servicecrew, die Versorgung beider Autos durch ein Mechanikertem funktioniert bei der Valpantena dadurch sehr gut, da die 10 WP´s aus vier identischen Strecken und zwei nur einmal zu befahrenden Prüfungen bestehen, somit muss der Service seinen Standort kaum ändern.

Los ging es am Freitag Abend mit zwei Prüfungen in den Bergen und einem engen Kurs auf dem Messegelände von Verona. Trotz kühlem Wetter und Dunkelheit waren die Strecken reich an Zuschauern die ihrem südländischen Temperament mit heftigen Anfeuerungen, Transparenten und Lagerfeuern freien Lauf ließen. Bevor es ins Etappenziel ging, stand noch eine halbstündige Pause an. Diese befand sich auf der Piazza Bra inmitten von Verona, einfacher gesagt: Direkt vor der weltbekannten Arena.

valpantena-20110981.JPG Gut ausgeschlafen ging es am kommenden Vormittag in die Berge, drei WP´s, Länge zwischen 4 und knapp 9 km, standen auf dem Programm, bevor noch einmal der “Messerundkurs” in Verona unter die Räder genommen wurde. Mittagspause gegen 15:00 Uhr (!!!) und dann nochmal ab auf die Gipfel. Bis man am Start der ersten WP der Finaletappe stand war es bereits wieder dunkel, so konnte man sozusagen den Vormittag nochmal bei Dunkelheit genießen. Zur Tagesschauzeit, gegen 20:00 Uhr, war dann Feierabend am Zielbogen in Grezzana.

Für das Quattroteam war es ein turbulenter zweiter Tag, der Schalthebel hatte mehrfach das Bedürfniss sich vom Mitteltunnel zu verabschieden und konnte nur provisorisch befestigt werden. Unterstützung bekam dieser Defekt dazu noch von einer Benzinleitung die meinte sie müsse den Sprit nicht mehr in ausreichender Menge zur Verfügung stellen. Letztendlich konnte man die Rallye trotz der Widrigkeiten beenden.

valpantena-20111887.JPG Das 911er Team hatte hingegen keinerlei technische Probleme zu beklagen, viel mehr als Tanken und Scheiben putzen hatten die Serviceleute nicht zu tun.  Der Aufschrieb passte auch, so daß man in flotter Gangart Richtung gelbes Schild fliegen konnte, wo man meisst zwischen 30 und 90 Sekunden Vorzeit hatte bevor es über die Zielzeitmessung ging. Diese war, anders als gewohnt, nicht mit einer Lichtschranke ausgestattet sondern mit einem Druckschlauch (in Italien die bevorzugte Messmethode). Trotz der ungewohnten Schlauchmessmethode konnte man am Ende ein sehr zufriedenstellendes Resultat erzielen. Platz 6 im Gesamtklassement war unter diesen Umständen ein Erfolg, der bei der Siegerehrung von den Tifosi mit einem intensiven und sehr lang anhaltenden Applaus belohnt wurde.

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Hat vielleicht jetzt jemand Blut geleckt? Wenn ja, dann ab nach Grezzana! Als Teilnehmer sollte man über ein rallyetaugliches, historisches Vehikel verfügen, einen feuerfesten Overall samt homologierten Helm sein Eigen nennen. Wer das alles nicht hat und sich die Frage stellt ob sich ein herbstlicher Ausflug in die herrliche Bergwelt nördlich von Verona lohnt der sollte sich mal die Starterliste auf www.rallyclubvalpantena.it betrachten.  Gibt man auf youtube “Rally Valpantena” als Suchbegriff ein, so ist das Suchergebniss auch ein gewisser Garant für Gänsehaut und lässt einem die Entscheidung für den Kurzurlaub im November 2012 noch leichter fallen. Oder Sie fragen einfach mal einen der sich dies in der Vergangenheit schon mit Begeisterung angetan hat, Walter Röhrl wäre da z. B. eine gute Referenz.

Am Ende bleibt dem Verfasser dieser Zeilen, der als Copilot bei diesem Spektakel dabei war, noch das Vergnügen einen Gruß nach Italien zu schicken: “Mille grazie ragazzi, veniamo di nuovo!!!”

MP
Bilder: Rallyclub Valpantena

Letzter Histoeinsatz in der Pfalz

November 4th, 2011

Wer mit seinem historischen Auto noch vor der Winterpause einige alte Rallyestrecken im Pfälzer Wald  von einst unter die Räder nehmen will und diese aber vom Copiloten aus einem Bordbuch raussuchen lassen will ist am 26.November beim Motor Sport Club in Ramberg herzlich willkommen! Ab 16 Uhr startet dort die bereits traditionelle Bürstenbinder-Orientierungsfahrt! Es geht dabei über schöne Strecken im Pfälzer Wald sowie entlang der Deutschen Weinstrasse, gefunden wird die richtige Strecke anhand von Kartenskizzen und Chinesenzeichen. Neben aktuellen Fahrzeugen gibt es natürlich eine eigene Historicklasse für Fahrzeuge ab Baujahr 1986 und älter, welche sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut. Mehr Infos und Anmeldungen gibt es bei Jennifer Naab unter 06392-921344 oder jennynaab@web.de oder www.motorsport-pfalz.de  Für Neueinsteiger gibt es übrigens am 11.11. einen Beifahrerlehrgang im MSC Clubheim (RRP)

Mainfränkische Kombination - Histo Day + Night 2011

Oktober 23rd, 2011

Nur Schneefall wäre eine Verschlechterung zum Vorjahr gewesen, zumindest was das Wetter anbelangt. Nach einer verregneten Histo Day + Night Challenge 2010 standen eine Woche vor der diesjährigen Ausgabe die Wetterzeichen auf sonnig und angenehm spätsommerlich warm. Doch bereits zum Wochenanfang meldete das Wetterorakel ab Freitag sinkende Temperaturen und temporären Niederschlag in Form von Regen. Leider stimmte diese Vorhersage.

Pünktlich mit dem ersten und heftigen Regenschauer startete um 15:46 Uhr das erste von 65 Fahrzeugen am Marktplatz in der historischen Altstadt von Karlstadt zur ersten und noch bei Helligkeit zu fahrenden Etappe. Die Auftaktprüfung führte direkt auf einen “Rundkurs” bei Stadelhofen der vielen aus dem letzten Jahr bekannt erschien als sie dort am Start eintrafen. Doch weit gefehlt, es handelte sich zwar um das gleiche Areal, jedoch war die Streckenführung gänzlich anders aufgebaut. Eines war mit der Vorjahresausgabe der WP identisch, das Gewirr zwischen Brücken und Unterführungen. Dies sollte sich als WP 4 nochmal wiederholen aber auch hier war die Kombination der Straßen und Abzweige wieder eine andere.

Zwischen diesen beiden WP´s galt es zwei weitere Sollzeitprüfungen, eine WP mit geheimer Schnittüberwachung und zwei Orietappen unter die Räder zu nehmen. Es wurde nie langweilig, die Teams waren rundum beschäftigt.

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Auch die Nachtetappe war nach ähnlichem Muster gestrickt, konzentriertes Fahren, genauer Umgang mit der(n) Uhr(en), Lineal und Lupe auf der Karte sowie genaues Vorbeten der Schnitttabelle oder des Schnittcomputers. Nur war es dunkel und die Strecken in einem ganz anderen Teil des Landkreises Main-Spessart als die der Tagesetappe. Hinzu kam der nächtliche Dauerregen, der nicht nur die Teams zusätzlich forderte sondern auch für den Ausfall zweier Lichtschranken auf der letzten WP sorgte, diese wurde dann kurzerhand neutralisiert.

War die Day + Night 2011, mittlerweile die siebte Ausgabe, nach bewährtem Muster gestrickt, so mussten die Teilnehmer auch dieses Mal wieder feststellen, daß bei gleichem Konzept jedes Jahr immer wieder Neues und Überraschendes auf sie wartet. So war es dieses Jahr die Orierntierung die der ein oder anderen  Crew nach einem sicheren Start die Erkenntnis brachte, daß man die Augen beim Fahren immer ganz offen haben muss um den vermeintlich kürzesten Weg als gesperrte Straße (in der Natur ganz klar durch ein Sperrschild gekennzeichnet) erkennt.

Der Spaßfaktor war nach Aussagen der Teilnehmerschaft wieder im oberen Level. Die “After Work Party” zog sich nach der Siegerehrung ab 0:30 Uhr, ebenso traditionell, bis in die frühen Morgenstunden.

Dennoch war auch am Sonntag schon ab 9:30 Uhr Programm angesagt, es wartete die Siegerehrung der I.T.R. Classic Rallye Serie. Vor der Day + Night standen die Gesamtsieger ja bereits fest, aber um die Folgeplätze wurde um so heftiger gekämpft.

Detailierte Ergebnisse sowie Bilder der Histo Day + Night Challenge 2011 auf www.hdnc.de , die Siegerlisten der I.T.R. auf www.itr-classic.de

MP

ADAC MCN Noris Classic Rallye zum dritten Mal auf Tour Im südlichen Mittelfranken automobile Meilensteine hautnah erleben

September 18th, 2011

Am 24. September zeigen sich Young- und Oldtimer den Menschen in Nürnberg und
in den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen – dabei handelt es sich aber keineswegs um ein „Schaulaufen“.  Die Klassiker und ihre Fahrer müssen auch beweisen, wie gut sie miteinander harmonieren: Zehn Prüfungen wollen erfolgreich bestanden werden, schließlich ist das „Alteisen“ längst noch nicht reif für einen sterilen Standplatz im Museum.

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Der MotorSport Club Nürnberg ist selbst ein Klassiker – im Juli veranstaltete er bereits zum  69. Mal das Speed Weekend auf dem Norisring und ließ dabei die aktuellen DTM-Boliden auf den Stadtkurs am Dutzendteich los. Hinter der traditionsreichen Rennveranstaltung stehen Menschen, die nicht nur mehr Benzin im Blut haben als Andere, sondern auch um die Bedeutung der automobilen Geschichte wissen. Und die bleibt dann lebendig, wenn Klassiker nicht in der
Garage des Sammlers oder im Museum verschwinden – Autos müssen einfach bewegt werden. Aus diesem Grund veranstaltet der Club die ADAC MCN Noris Classic Rallye. Und weil der MCN für erstklassigen Motorsport steht, sollen sich die Young- und Oldtimer im Wettbewerb beweisen – die Rallye mit ihren zehn Prüfungen findet unter anderem im Rahmen der Nordbayerischen ADAC Historic Rallye Trophy statt. Die Verbundenheit mit dem Automobilclub zeigt sich auch in einem gelben VW Käfer, der in den frühen 70er Jahren Pannenhelfer zu
liegengebliebenen Verkehrsteilnehmern brachte und nun im Wettbewerb mitfährt.

Was sich zwischen dem Start am Norisring und der Siegerehrung in Gunzenhausen auf der 200 Kilometer langen Strecke abspielt, ist eine Mischung aus Sport und nostalgischer Zeitreise. Egal, ob in Schwanstetten, Roth, Heideck, am Ellinger Schloss, in Stirn, Spalt, Wassermungenau oder Absberg,  überall können die Autos hautnah „erlebt“ werden.

Enge fränkische Landstraßen und Ortsdurchfahrten, etwa in Harrlach bei Roth, sorgen dafür, ass der Zuschauer mitten im Geschehen ist, wenn etwa Norbert Henglein mit seinem 71er Porsche 911 RSR, Prof. Dr. Anton Kathrein mit seinem 68er BMW 1600 GT oder Albert Schilpp mit seinem Original BMW M3 E30, wie er zu früheren Zeiten auf der Rundstrecke eingesetzt wurde,  vorbeikommen.  Wer die Klassiker noch näher „begutachten“ oder mit den Fahrern fachsimpeln will, kann dies gegen 12:30 in Ellingen tun. Der Tross wird sich im malerischen Schlossgasthof für den zweiten Teil der Rallye stärken.

Neben diesen echten Sportgeräten sind sehr unterschiedliche Fahrzeuge bei der 3. ADAC MCN Noris Classic Rallye gemeldet: Auto-Ikonen wie der Pagoden-Mercedes 280 SL von 1970, wie Porsche 356 B und C von 1963 und 64 oder der Jaguar E-Type von 1966 treffen auf den VW Passat von 1972, den schicken Sunbeam Tiger aus 1965 oder den winzigen Exoten Honda S800 von 1966. Angemeldet sind ausschließlich Fahrzeuge, die entweder vor 1980 (Oldtimer) oder zwischen den Jahren 1981 und 90 (Youngtimer) gebaut wurden. Die Bandbreite reicht dabei vom braven VW Käfer über den luxuriösen Mercedes 450 SLC bis zum heißen
BMW M3 E30 – aber so unterschiedlich die Autos auch sind, sie sind alle aktive Zeugen ihrer Zeit.

Text + Logo: Noris Classic

Der Saisonabschluss naht bereits - Histo Day + Night Challenge

August 25th, 2011

Am 8. Oktober ist es wieder soweit, die nunmehr siebte Ausgabe der Histo Day + Night Challenge, veranstaltet vom MSC Zellingen mit Rallyezentrum in der Altstadt von Karlstadt, läutet das Ende der Saison 2011 ein.

Das Starterfeld ist bereits gut gefüllt, die auf 60 limitierte Starterzahl wurde auf 65 erhöht und auf der Warteliste lauern noch einige Teams und warten auf einen freien Startplatz.

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Das bewährte Konzept mit einer Tages- und einer Nachtetappe wird auch dieses Jahr wieder für eine Rallye sorgen bei denen es den Teilnehmern sicherlich nicht langweilig wird. Die Sollzeitprüfungen stehen im Vordergrund, wer aber bei einer der beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen auf Schnitt oder den Orietappen patzt kann sich die Hoffnungen auf einen der vorderen Plätze abschminken. Letztendlich ist es diese Mischung der unterschiedlichen Aufgabenstellungen, gepaart mit den beiden Etappen bei Tageslicht und in der Dunkelheit die schon seit Anbeginn Teams aus ganz Deutschland an den Main lockt.

Historallye.de wird dieses Jahr erstmals die aktuellen Zwischenstände der Day + Night online stellen, so dass sowohl die Teilnehmer wie auch die Daheimgebliebenen möglichst zeitnah über das Geschehen in informiert sind. Details hierzu demnächst hier und auf der Website der Histo Day + Night.

Aktuelle News wie die Teilnehmerliste und demnächst auch den Zeitplan findet man auf www.hdnc.de

Sollte jemand Lust verspüren und möchte als Helfer bei der Day + Night dabei sein, so darf er sich gerne melden, Kontakt über info@hdnc.de

Text + Bild: historallye.de

Ebern Klassik 2011 - Ein Schritt in die richtige Richtung

August 25th, 2011

Der Tradtionstermin, der wie immer in der bayrischen Sommerferienzeit Ende August, angesiedelt ist, brachte dem AC Ebern leider nur 38 Starter ein. Die Rallye selbst hätte wesentlich mehr verdient!

Ausgeklügelte, ineinander verschlungene Sollzeitprüfungen, bei denen man in keinster Weise trödeln durfte und eine Ori-Sonderwertung sorgte an einem bewölkten Sommertag für sonnige Stimmung unter den Teilnehmern.

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Für die Ori-Sonderwertung konnte man sich separat einschreiben, was auch 9 Teams getan haben. Sieben Kartenausschnitte, versehen mit den “nordbayerischen Halbpfeilen” über gut 20 km und das in 30 Minuten sorgten für konzentriertes Arbeiten bei den Beifahrern und zügiges Vorankommen beim Abspulen der Strecke. Zitat eines der 9 Protagonisten: “So muss eine Ori bei einer Oldtimerrallye sein! Geil wars!” Der Rest der Truppe antwortete mit Kopfnicken und guter Mine zum guten Spiel.

Alle Ergebnisse auf der Homepage des AC Ebern: www.ac-ebern.de

Text + Bild: historallye.de

Bayerwald Rallye Classic 2011

August 25th, 2011

Es war wieder mal ein sportlicher Rallyehöhepunkt der I.T.R.- Saison. Die I.T.R. Profis liesen sich auf den mit Lichtschranken bespickten Wertungsprüfungen nicht verwirren und belegten sensationell die Plätze 1 – 9. Gegen den I.T.R. Champion Norbert Henglein war wiederum kein Kraut gewachsen, denn dieser steuerte seinen 911 RSR mit Traumzeiten sicher ins Ziel. Die Verfolger Leinfelder / Leinfelder auf Golf GTI, Dinzinger / Dinzinger auf BMW 1802, Silberhorn / Kubainski auf 911 Carrera und Inhester / Inhester auf Porsche 911 RS lieferten sich packende Kämpfe auf den Plätzen 2 – 5. Sehr stark fuhren auch die Ehepaare Steffens auf Triumph TR4, Stadelmayr auf 911 Carrera und Hagn auf 911E auf den Plätzen 6, 7 u. 8 sowie Wittmann / Kipfer auf ihrem Daimler, die als 9. ins Ziel kamen. Sehr gut waren auch die I.T.R. Teams Weber/Steffan, Binöder/Pfister, Müller/Zielinski sowie P.Kipfer / V. Wittmann, die einen beachtlichen 2. Platz in der Sanduhrklasse belegten.

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Den Bayerwaldleuten gebührt für ihre Veranstaltung großes Lob. Trotz des kurzfristigen Ausfalles ihres Rallyechefs präsentierten sie eine top ausgearbeitete und professionelle Oldtimerrallye. Liebe Bayerwaldmacher, darum jetzt erst recht auf ein neues im nächsten Jahr. Und dann aber mal mit einem vollem Starterfeld, was ihr wirklich verdient hättet. Denn mit nur zwei Ausfällen und einem Vorkriegswagen mit einer sehr guten Plazierung zeigen, daß die Bayerwald auf dem richtigen Weg ist, eine Rallye für alle Oldtimerfreunde zu werden. Gar nicht zu sprechen von dem unübertroffenem Preisleistungsverhältnis, bietet die Bayerwald-Classic alles was ein Oldtimerherz begehrt.
Die aktuellen Punktestände sind online: www.itr-classic.de

Geschrieben von: I.T.R. Classic

Foto: historallye.de

Heidelberg-Historic in festen I.T.R.- Händen

August 25th, 2011

Wie erwartet sicherten sich Norbert Henglein mit seinem Beifahrer Günter Röthel mit ihrem 5. Gesamtsieg bei der Heidelberg-Historic erneut die Krone der I.T.R. Champions. Die wieder von Kuno Hug sehr gut organisierte Oldtimerrallye war stets in festen Händen des I.T.R.-Lichtschrankenkönigs und wurden somit die logischen und überlegenen Gesamtsieger der I.T.R. Rallyeserie 2011. Herzlichen Glückwunsch!

Um so spannender wird der Kampf um die Plätze 2 – 5, sowohl in der Fahrer wie auch in der Beifahrerwertung. Hier liegen nach dem 5. Lauf bei den Beifahrern Sonja Moll ( 2. Platz ), vor Fabian Mohr ( 3.Platz ), Karin Steffens ( 4.Platz ) und Monika Kas ( 5.Platz ), alle ganz dicht beisammen. An sechster Stelle stehen, die immer stärker aufkommende Erika König, vor Sonja Ackermann, Rita Inhester, Gottfried Sommerauer ( A ) und Stefan Redel. Auf den Plätzen 11 – 15 befinden sich zur Zeit Johannes Zielinski, Werner Neugebauer, Ralf Kern, Tina Waldmann und Karl Heinz Mayerl.

Bei den Fahrern sind die Punkteabstände z.T. noch etwas knapper. Hier finden sich Jürgen Meggle ( 2.Platz ), Reinhard Moll ( 3. Platz ), Thomas Mehring ( 4. Platz ) und Klaus Steffens ( 5. Platz ) mit gerade mal einem Punkt getrennt, auf den ersten fünf Plätzen. Auch die Plätze 6 – 10 weisen nur geringe Abstände aus. Hier sind Gerhard König, Patrick Weber, Peter Redel, Burkhard Müller und Wolfgang Inhester die stärksten Verfolger.
Die Möglichkeit weit nach vorne zu kommen haben auch Tilo Giebels, Josef Schraudt, Schorschi Münch, Dieter Klaiber und Dirk Gärtner auf den Plätzen 11 – 15.

Da viele zudem erst zwei Läufe absolviert haben, sind bis zur Siegerehrung in Zellingen noch einige Plazierungswechsel zu erwarten. Bereits zur Bayerwald Rallye, bei der am Wochenende wieder fünfzig Lichtschrankenjunkies aus 5 Nationen an den Start gehen, werden die Karten neu gemischt. Allein 22 I.T.R.- Teams haben zur Bayerwald-Adventure genannt. Sie proben schon mal für das Finale bei der Histo-Day and Night am 08. Oktober, wozu alle recht herzlich eingeladen sind.

Geschrieben von: I.T.R. Classic

Historic Demo Rallye „Rund um den Vulkan“ vom 24.-25.September in Niederzissen

August 25th, 2011

Es handelt sich bei der Veranstaltung um Demonstrationsfahrten von Historischen Rallyefahrzeugen wie z.B. Audi Quadro, Porsche 954, MG Metro, Opel Ascona A Rallye uvm, die sich  auf vier simulierten Wertungsprüfungen präsentieren können. Diese werden durch unsere geschulten Sportwarte abgesichert. Es findet KEINE Zeitwertung statt. Die Teilnehmer können innerhalb der vorgegebenen Zeitblöcke und den Informationen bei der Fahrerbesprechung (Anfahrt / Rückfahrt zu den Wertungsprüfungen) beliebig oft fahren.

Text: Ulrich Schütz